Rezept Lungenbraten: Das umfassende Rezept Lungenbraten für zartes Fleisch und aromatische Röstaromen

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Der Lungenbraten, fachlich oft auch als Flankensteak oder Flankenstück bezeichnet, ist ein besonders aromatisches Stück aus der Rinderbrust- bzw. Lende-Region. Es gehört zu den sogenannten langfaserigen Schnitten, deren Struktur beim richtigen Garen zu einem intensiven Geschmack und einer zarten Textur führt. In Österreich ist der Lungenbraten seit jeher ein beliebter Favorit in der heimischen Küche – er passt hervorragend zu robusten Saucen, kräftigen Beilagen und einer ordentlichen Portion Kräuter. In diesem Rezept Lungenbraten zeigen wir dir, wie du dieses Stück optimal zubereitest, damit es außen schön kross und innen saftig bleibt.

Warum dieses Stück so besonders ist? Weil der Lungenbraten durch das feine Fettmarmorieren und die intensive Rinderaromatik gegart werden kann, ohne auszutrocknen. Die richtige Würzung, kurze Ruhezeiten nach dem Braten und eine passende Begleitung machen den Unterschied. Wenn du nach dem perfekten rezept lungenbraten suchst, bist du hier genau richtig – egal ob du es klassisch, würzig oder mit einer feinen Senf-Kräuter-Note magst.

Damit das Rezept Lungenbraten gelingt, braucht es eine gute Grundausstattung und frische Zutaten. Die Wahl des Fleisches ist entscheidend: Achte auf eine feine Marmorierung, eine gleichmäßige Dicke von ca. 2 bis 3 Zentimetern und darauf, dass das Fleisch gut gekühlt ist, aber nicht zu fest gefroren. Für das Rezept Lungenbraten empfehlen sich folgende Zutaten:

  • 1,0 bis 1,4 kg Lungenbraten (Flankenstück) – ideal im Stück, optional in zwei gleichgroße Teile portioniert
  • 2–3 EL neutrales Öl oder Rapsöl zum Anbraten
  • 2 TL grober Pfeffer, Salz nach Geschmack
  • 2–3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1–2 Zweige Rosmarin oder Thymian
  • 1 TL Senf (mittelscharf oder grob abgestimmt)
  • 1 EL Magermilch oder ein Spritzer Rotwein (optional für die Marinade)
  • Für die Kruste (optional): grober Pfeffer, Maldon- oder Meersalz, Speckscheiben für eine Variante

Beilagenideen für das Rezept Lungenbraten sind z. B. Ofenkartoffeln, gebrateneChampignons, glasiertes Gemüse oder eine cremige Rösti. Wenn du eine klassische österreichische Note bevorzugst, serviere das Gericht mit Petersilie, Kren (Meerrettich) und einer kräftigen Pfeffersauce.

Bevor du mit dem Braten startest, bereite das Fleisch sorgfältig vor. Ein gut vorbereitetes Lungenbratenstück ist dir sicherer Erfolg beim Rezept Lungenbraten.

  • Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 20–30 Minuten Raumtemperatur erreichen lassen.
  • Fleisch leicht parieren, überschüssige Sehnen entfernen, aber das Fett am Rand belassen für Geschmack und Feuchtigkeit.
  • Mit einer Mischung aus Salz, grobem Pfeffer und Senf einreiben. Den Knoblauch samt Kräutern fein hacken und darüber verteilen.
  • Optional: Das Fleisch in einer leichten Marinade aus Rotwein, Öl und Kräutern wenden und für 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Erhitze eine schwere Pfanne oder eine Gusseisenpfanne auf hoher Stufe. Gib das Öl hinein und lasse es heiß werden, bis es leicht raucht. Lege dann das Lungenbratenstück hinein und brate es von jeder Seite ca. 2–3 Minuten scharf an, bis eine schöne Kruste entsteht. Ziel ist eine außen knusprige Oberfläche, während innen noch zartes Fleisch zurückbleibt.

Für eine knusprige Kruste kannst du kurz vor dem Ende der Bratzeit etwas groben Pfeffer, Salz und Kräuter hinzufügen. Wenn gewünscht, lege Speckscheiben rundherum, um zusätzliches Aroma und Feuchtigkeit zu erzielen. Eine kurze Weiterbratzeit von 1–2 Minuten genügt.

Wichtiger Schritt: Lasse das Fleisch nach dem Braten ca. 5–10 Minuten ruhen. Dadurch verteilen sich die Fleischsäfte besser, was zu einem saftigeren Ergebnis führt. Schneide das Lungenbraten-regulär quer zur Faser in dünne Scheiben. Das Rezept Lungenbraten profitiert von dieser kurzen Ruhezeit enorm.

Lege die Scheiben auf eine vorgewärmte Platte, garniere mit Kräutern und serviere das Rezept Lungenbraten mit einer cremigen Sauce oder einem Schuss Bratensud. Beliebte Beilagen sind Ofenkartoffeln, Rösti oder glasierte Karotten. Für eine österreichische Note passt eine Pfeffersauce oder eine leichte Kräuterbutter perfekt dazu.

Eine klassische und vielfach bewährte Variante: Eine Kräuter-Senf-Marinade verstärkt die aromatischen Noten des Lungenbraten. Danach wie oben braten und ruhen lassen. Die Senfnote passt hervorragend zu cremigen Beilagen und einem Glas kräftigen Rotwein.

Für eine deutliche Kruste arbeite kurz vor dem Servieren mit einer Mischung aus grobem Pfeffer und Salz. Eine Pfefferkruste verleiht dem Gericht eine würzige Dimension, die besonders gut zu Kartoffelgraten oder Rösti harmoniert.

Eine Variation, die besonders saftig bleibt: Wickele dünne Speckscheiben zurückhaltend um das Fleisch und brate es so an. Der Speck gibt zusätzliche Fett-Aromen ab, das Ergebnis ist saftig und aromatisch.

Nach dem Anbraten das Schnitzel mit Rotwein und Brühe ablöschen, reduction durchführen und als Bindung eine kleine Menge Butter einrühren. So entsteht eine elegante Sauce, die das Fleisch hervorragend begleitet.

Geröstete Erdäpfel oder Petersilkartoffeln, dazu glasiertes Gemüse wie grüne Bohnen oder Karotten, und eine cremige Spinat- oder Pilzsauce. Das klassische Ambiente der österreichischen Küche kommt hier besonders gut zur Geltung.

Für eine zeitgenössische Note eignen sich Ofengemüse, Blumenkohlpüree, oder ein frischer Salat mit Zitronen-Vinaigrette. Ein leichter Rotwein wie ein Zweigelt oder ein Merlot ergänzt das Fleisch harmonisch.

In Österreich wird Wert auf kurze, aber wirkungsvolle Ruhezeiten gelegt. Lungenbraten zieht sich nach dem Braten nicht zusammen, sondern bleibt saftig, wenn es 5–10 Minuten ruht. Die Fleischqualität ist entscheidend: Achte auf eine feine Marmorierung, die dem Stück Biss und Geschmack gibt.

Für eine saftige Textur empfiehlt sich eine medium-gereifte Stufe, bei der das Innenfleisch rosa bleibt. Ein Fleischthermometer kann helfen: Ziel ist eine Kerntemperatur von ca. 56–60 Grad Celsius. Nach dem Ruhen steigt die Temperatur leicht an, also nicht zu lange warten.

Kräuter der Saison – Rosmarin, Thymian, Petersilie – geben dem Rezept Lungenbraten eine frische, nussig-würzige Note. Wenn du auf eine österreichische Intensität setzen willst, kombiniere Kräuter mit Knoblauch, Kren (Meerrettich) und einer Prise Muskatnuss.

Insgesamt planst du 15–20 Minuten Bratzeit je Stück sowie 20–40 Minuten Marinierzeit (optional). Die Ruhezeit nach dem Braten beträgt 5–10 Minuten. Insgesamt solltest du rund 40–60 Minuten einplanen, je nach Dicke des Fleisches und gewünschter Garstufe.

Knusprige Ofenkartoffeln, glasierte Karotten, grüne Bohnen, cremiges Rösti oder ein leichter Kräutersalat ergänzen das Gericht hervorragend. Eine Pfeffer- oder Rotweinsauce rundet das Menü ab.

Eine geringe Fettzugabe ist sinnvoll, um eine schöne Kruste zu bekommen. Verwende hochwertiges Öl mit hohem Rauchpunkt und lasse die Pfanne richtig heiß werden, bevor du das Fleisch hineingibst. So gelingt die Kruste besser, ohne dass das Fleisch austrocknet.

Reste lassen sich am nächsten Tag kalt oder erwärmt genießen. In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank hält sich das Fleisch 2–3 Tage. Für längere Aufbewahrung friere es portionsweise ein. Auftauen im Kühlschrank und kurz in der Pfanne nachbraten, damit die Kruste wieder knusprig wird.

Reste des Lungenbraten kannst du vielfältig verwenden. Schneide sie dünn gegen die Faser in Streifen und bereite daraus ein schnelles Steak-Sandwich mit karamellisiertem Zwiebel, etwas Käse und Senf. Alternativ lässt sich das Fleisch zu einer feinen Füllung für Tortillas oder Wraps verarbeiten. Wer mag, kann die Überreste zu einer cremigen Pilzsauce verarbeiten, die perfekt zu Nudeln oder Reis passt.

Dieses Rezept Lungenbraten kombiniert Einfachheit mit Intensität. Die Zubereitung verlangt keine exotischen Zutaten, aber eine klare Technik: scharf anbraten, wenig bewegen, Ruhezeit respektieren, und Glanz durch eine aromatische Sauce hinzufügen. Es verbindet die rustikale Note der österreichischen Küche mit modernen Zubereitungsmethoden und bleibt dabei angenehm zugänglich – perfekt für ein besonderes Abendessen oder ein festliches Menü.

Mit diesem umfassenden Rezept Lungenbraten gelingt dir ein saftiges Stück Fleisch mit einer aromatischen Kruste und einer harmonischen Begleitung. Ob klassisch oder modern interpretiert – die Methoden bleiben dieselben: hochwertiges Fleisch, schnelle Brateinheit, Ruhezeit und sorgfältige Würze. Nutze die Tipps, probiere Varianten aus und passe das Rezept Lungenbraten an deine Vorlieben an. Guten Appetit!